Grillfladen mit frischer Hefe

 

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Ein gelingsicheres Rezept mit frischer Hefe – gelingsicher, lecker und klebt nicht am Grill.

500 g Mehl (Weizen, Dinkelmehl oder Weizen- und Dinkelmehl gemischt, auch ein Anteil an Vollkornmehl möglich)
1 Würfel frische Hefe
2 EL Zucker
8 EL neutrales Pflanzenöl / Olivenöl
1 TL Salz
warmes Wasser

Die Hefe in ein kleines Gefäß bröseln, den Zucker darüber geben und mit der Gabel rühren, bis sich die Hefe verflüssigt hat. Salz, Öl und Hefe zu dem Mehl geben und nach und nach so viel Wasser während des Knetens hinzugeben, bis sich ein nicht mehr klebriger Teig ergibt. Diesen kurz gehen lassen (mindestens ca. 15 Minuten).  Kleine Fladen formen und auf dem Grill für wenige Minuten bis zur gewünschten Bräunung grillen.

Zitroniger Käsekuchen (vegan)

Weil die Luft schon wieder nach Frühling richt, steht mir der Sinn nach einem frischen, flotten Kuchen. Daher gab es heute den zitronigen Käsekuchen, den ich in weiser Voraussicht gestern schon gebacken habe. Dieser Kuchen lässt sich nämlich super vorbereiten und kann auch mal 1, 2 Tage stehen bleiben. Dabei wird er immer besser (wenn er so lange überlebt).

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Zutaten:

Für den Teig:
300 g Mehl (Weizenmehl Typ 405 oder helles Dinkelmehl Typ 603)
120 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1/2 Pkg Backpulver
180 g vegane Margarine (z.B. Sojola)

Für die Füllung:

1 Becher Alpro Joghurt Zitrone-Limette
1 Becher Alpro Go On Quarkalternative
1/2 Zitrone ausgepresst
Abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
2 Pkg Pulver Vanillepudding zum kochen

Zur besonderen Cremigkeit: 150g  geschmolzene Margarine

 

Zunächst aus den Zutaten einen Knetteig zubereiten. Eine 28er Springform ausfetten und mit z.B. Gries ausstreuen. Den Teig hineinkneten, dabei einen hohen Rand formen. Keine Sorge, der Teig lässt sich erst mal recht schlecht verteilen, aber erst mal so gut es geht, die Feinheiten kommen später noch. Den Kuchen für eine viertel- oder halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Joghurt mit den übrigen Zutaten gut verrühren. Den kalt gestellten Teig noch mal gut verteilen, jetzt sollte es besser gehen. Die Füllung hinein geben und den Rand an die Füllung anpassen. Etwa einen Zentimeter höher als die Füllung lassen und mit einer Gabel am Rand eindrücken, so dass eine gleichmäßige Höhe und ein gleichmäßiges Muster entsteht.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 60 Minuten backen. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken. Vollständig auskühlen lassen und kühlschrank gekühlt servieren.

 

Hefe-Hasis

Euch allen frohe Ostern…

…wird in diesem Jahr mit kleinen Hasis begangen. Die Hasis können pur geformt oder mit Marzipan oder (Rum-)Rosinen gefüllt werden. Ist Ostern rum, flechtet man aus dem einfachen Teig eben einen Hefezopf.

Das Rezept für 6-8 Hasis (je nach Größe)
Arbeitszeit:
Teig anrühren: 15 Minuten
gehen lassen: 1 Stunde
Hasen formen, Füllung: ca. 30 Minuten
Backen: ca. 45 Minuten

 

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700 g Mehl
1 Würfel frische Hefe3 EL Zucker zum Auflösen der Hefe
75 g Zucker
150 g neutrales Pflanzenöl (Rapsöl)
250 ml lauwarmen Pflanzendrink
1 Eiersatz (ich habe My Ey Volley genommen)
1 kleine Prise Salz
nach Wunsch: 1/2 Flasche Butter-Vanille Backaroma (Dr. Oetker stellt’s vegan her)

Füllung:
200 g Marzipan
100 ml Pflanzensahne (z.B. Schlagfix)
oder
1 Handvoll Rosinen (evtl. einige Stunden in Rum baden lassen und gut abtropfen

Zunächst die trockenen Zutaten (Mehl und Zucker, Prise Salz) vermengen. Die Hefe zerbröseln und 3 EL Zucker darauf geben. Mit einer Gabel zerdrücken und umrühren, bis die Hefe flüssig wird. Hefe und Öl unter Kneten hinzugeben. Den Eiersatz und das Backaroma hinzufügen, nach und nach den Pflanzendrink dazu geben. Nur so viel Pflanzendrink hinzugeben, bis ein elastischer, nicht mehr klebriger Teig entsteht (evtl. bleibt etwas Flüssigkeit übrig). Die Küchenmaschine noch einige Minuten kneten lassen, mit einem Handtuch abdecken und ca. eine Stunde gehen lassen. Beim belegen der Backbleche drauf achten, dass die Hasen während des Backens noch aufgehen. Also nicht so eng belegen).

Für gefüllte Hasen wie folgt verfahren:
Den Teig in einzelne Teile aufteilen. Davon wiederum 2 kleinere Stücke für den Kopf und den Schwanz reservieren. Den Rest rechteckig ausrollen (ggf. ein wenig Mehl verwenden, damit der Teig nicht anklebt). Entweder mit den abgetropften Rosinen füllen oder Marzipanfüllung wählen. Dafür das Marzipan in kleine Stücke schneiden, zusammen mit der Pflanzensahne pürieren und auf den unteren Teil der ausgerollten. Vorsichtig einrollen und dann in eine Schnecke bringen. Direkt auf ein Backpapier legen und ggf. etwas platt drücken. Für den Kopf eine „Wurst“ Rollen und die Mitte zusammen kleben, so dass ein Kopf entsteht. Eine Rosine als Auge reindrücken und mit etwas Wasser am Körper ankleben. Eine Kleine Kugel als Schwanz ebenfalls mit Wasser am Körper ankleben. Kleinere Unebenheiten können mit feuchten Fingern geglättet werden. Mit Pflanzensahne gut bestreichen.

Für nicht gefüllte Hasen:
Einfach eine Rolle zur Schnecke aufrollen, eine kleinere Rolle als Kopf verwenen, dabei den mittleren Teil zusammen kleben und eine kleinere Kugel als Schwanz verwenden.  Ein Auge aus einer Rosine auf den Kopf setzen und alles mit Wasser zusammen kleben. Mit Pflanzensahne gut bestreichen.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze nacheinander bis zum gewünschten Bräunungsgrad abbacken (Ich backe die gefüllten Marzipanhasen ca. 20 Minuten, die Rosinenhasen gerne 30 Minuten, damit sie etwas dunkeler und knackiger werden).

Umluft bei 160 Grad, wobei zwei Bleche zeitgleich gebacken werden können.

Kirschkuchen

Heute melde ich mich mit einem Rezept, dass ich Euch wirklich dringend ans Herz legen will…Es ist simpel, aber super! Kennengelernt habe ich es bei meiner Tante, die seitdem immer wieder regelmäßig mit diesem Kuchen begeistert. Ein guter Grund, um das Rezept endlich mit Euch zu teilen! Der Kuchen kann super vorbereitet werden und schmeckt am nächsten Tag hervorragend!

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Für eine 28 er Springform:

Für den Teig/die Streusel:
450 g Dinkelmehl (Typ 630 oder Weizenmehl Typ 405)
250 g zimmerwarme Pflanzenmargarine, z.B. Alsan Bio
180 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 Glas Sauerkirschen (Saft auffangen)
3 EL Sauerkirschmarmelade
1 EL Zitronensaft
1 Pkg Vanillepudding zum kochen
3 EL Zucker
1/2 Flasche Bittermandelaroma

Zuerst mit den Zutaten für den Teig/die Streusel lockere Streusel herstellen. ca. 2/3 von diesen in einer gefetteten Springform am Boden andrücken und einen Rand formen. Die Springform und den Rest der Streusel kühl stellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Sauerkirschen abtropfen lassen. Den Saft der Kirschen erzitzen (es müssten ca. 400 ml Flüssigkeit abgefangen werden. Ansonsten kann mit etwas Wasser oder Sojadrink aufgefült werden. Das Puddingpulver und den Zucker in etwas Flüssigkeit auflösen, wenn der Saft kocht, diesen von der Kochstelle nehmen, das Pulver einrühren und noch mal aufkochen. Anschließend den Zitronensaft und die Marmelade einrühren, anschließend die Kirschen unterheben. In die Springform geben und mit den restlichen Streuseln bedecken.

Nun in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 50-60 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun werden.

Filotarte mit Gemüse

Mir war mal wieder nach Gemüse. Da wurde kurzerhand eine Filotarte mit Gemüsefüllung draus.

 

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Man benötigt für 2-3 Personen
1 Tarteform oder Auflaufform (möglichst rund)

ca. 200 g Filo-/Strudel- oder Yufkateig (ich kaufte dreieckige Teigblätter im türkischen Supermarkt meines Vertrauens

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Belag aus Seidentofu:
200 g Seidentofu
3 EL Tomatenmark
1 Zehe Knoblauch
italienische Kräuter, ggf. 2-3 getrocknete Tomaten
1 EL Speisestärke
Chili
Salz, Pfeffer
1 Aubergine

Gemüsebelag
1 Zucchini
3 große Champignons
1/2 rote Zwiebel
1/2 rote Paprika

hitzebeständiges Öl
1 Zehe Knoblauch klein gehackt
italienische Kräuter
grobes Salz

Zuerst wird die Tarteform mit Öl leicht eingepinselt. Nun werden die Filoteigblätter an den Enden leicht befeuchtet und so in die Form gelegt, dass die Enden nur leicht über den Rand schauen. Ebenfalls jedes Blatt leicht mit Öl bepinseln und so viele Blätter in der Runde übereinanderschichten, bis an jeder Stelle etwa 4-5 Blätter übereinander liegen.

Nun den Seidentofu mit den anderen Zutaten pürieren. Die getrockneten Tomaten, sofern nicht in Öl eingelegt, etwa 15 Minuten vor der Verwendung mit kochendem Wasser überbrühen und ziehen lassen, klein schneiden und untermengen. So abschmecken, dass eine würzige Masse entsteht. Sie darf wirklich würzig sein, da das Gemüse das sehr gut verträgt

Nun das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, die Paprika in kleine Stückchen. Die Aubergine am Rand auslegen, dann die Seidentofufüllung hinein geben und das andere Gemüse nach und nach in Runden schichten. Ich habe folgende Reihenfolge gewählt:
Aubergine
Zwiebel
Champignons
Zucchini
Paprika
Rote Zwiebeln

Das Gemüse wird nun leicht mit Öl bepinselt und geht in den Backofen.
Bei 170 Grad Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Anschließend noch einmal aus dem Ofen nehmen. Mit einer Mischung aus Öl, Kräutern und klein gehacktem Knoblauch betupfen und erneut für 10 Minuten in den Ofen. Vor dem Servieren noch mit ein paar Umdrehungen mit grobem Salz aus der Mühle würzen und nach Belieben noch mit frischen Kräutern bestreuen (z.B. Basilikum, Oregano, Thymian).

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Apfel-Weinkuchen

Ein festlicher, aber frischer Kuchen mit viel leckerem Apfel drin. Einfach zu machen…schaut her:

wp-1452103245890.jpgFür eine 28 er Springform braucht Ihr:
für den Teig:
230 g Mehl (Dinkelmehl Typ 630 oder Weizenmehl)
1 TL Backpulver
80 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker oder 1 EL selbst gemachten Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g festes Pflanzenfett, z.B. Alsan oder andere Pflanzenmargarine
Eiersatz für ein Ei (ich habe My Ei Vollei verwendet, aber andere Ei-Ersatzlösungen eignen sich ebenfalls)

für den Belag:
375 ml weißen veganen Wein
325 ml Apfelsaft (z.B. naturtrüben Direktsaft)
2 Pkg Puddingpulver zum Kochen (Sahne oder Vanillegeschmack)
6 EL Zucker
1 kg säuerliche Äpfel (im ungeschälten Zustand gewogen + Wasser mit einem Spritzer Essig oder Zitrone, damit sich die klein geschnittenen Äpfel nicht verfärben)

Zunächst die trockenen Zutaten für den Teig verrühren, dann das Fett und den Eiersatz hineinkneten. Eine 28er Springform fetten und den Teig damit auskleiden. Ein Rand in der Höhe von etwa 5 cm sollte entstehen.

Die Springform in den Kühlschrank stellen. Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Stücke sollten wirklich relativ klein sein. In einem Behälter mit Wasser und Essig oder Zitronensaft aufbewahren, damit die Äpfel nicht braun werden.

Den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Wein mit dem Apfelsaft aufkochen, ein wenig von der Flüssigkeit zurück behalten und mit dem Pudingpulver und dem Zucker anrühren. Wenn die Flüssigkeit im Topf kocht von der Kochstelle nehmen und das angerührte Pulver unterrühren. Erneut kurz aufkochen lassen.
Die Äpfel abtropfen lassen und mit dem Pudding vermengen. Noch heiß in die Springform geben und auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten backen lassen. Nicht erschrecken, der Kuchen ist vorerst noch etwas flüssig. Wird er jedoch für einige Stunden kalt gestellt, wird die Füllung fest.

 

Schoko-Haferflockenkekse

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125 g Pflanzenmargarine (zimmerwarm)
80 g brauner Zucker
50 g weißer Zucker50 g gemahlene Haselnüsse (alternativ Mandeln)
100 g zarte Haferflocken
80 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
100 g Zartbitterschokolade gehackt bzw. alternativ Schokotröpfchen

Alle Zutaten verkneten und kleine Kugeln formen, diese in Keksgröße plattdrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Der Teig ist bröselig, hält aber nach dem Backen gut zusammen. Sollte sich der Teig nicht formen lassen, kann ein kleiner Schuss warmes Wasser den Teig geschmeidiger machen. Auf dem Backblech nicht zu nah aneinander setzen, da die Kekse etwas auslaufen. Bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen, bis die Kekse einen ganz leichten bräunlichen Rand bekommen – dann sofort aus dem Ofen nehmen und auf dem Backpapier oder Backblech auskühlen lassen, da die Kekse nach dem Backen zunächst noch sehr weich sind.